Neue politische Theorien und Ideen
PD Dr. Veith Selk ist Politik- und Sozialwissenschaftler. Seine Schwerpunkte sind Demokratietheorie, die Geschichte des politischen Denkens, Populismus, politische Ökologie und Konflikte in der soziotechnischen Transformation.
Er war Gastprofessor und stellvertretender Leiter des Instituts für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit der Wirtschaftsuniversität Wien. Jüngst arbeitete er zu Fragen der Demokratieforschung im Hessischen Verbund "Herausforderungen der Demokratie in Zeiten ihrer Regression“. Gegenwärtig vertritt er die Professur für Politikwissenschaft an der Universität Vechta.
Neben seiner akademischen Tätigkeit ist er in der politischen Erwachsenenbildung und der citizen science tätig. Er lebt in Hamburg.
Kommende Termine
Interview für die Sendung "Sein und Streit" mit Wolfram Eilenberger
Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
”Alte Mensa” auf dem Universitätscampus in Mainz
Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse / Dondorf-Druckerei in Bockenheim
Aktuelle Bücher
Demokratiedämmerung
Eine Kritik der Demokratietheorie
»In der Theorie vielleicht eine gute Idee, versagt nur leider in der Praxis«
Was früher vom Kommunismus gesagt wurde, gilt heute für die Demokratie - sie wirkt zunehmend unglaubwürdig.
Veith Selk zeigt in seinem scharf analysierenden Buch, warum sowohl die demokratische Politik als auch die sie begleitenden Demokratietheorien an der Wirklichkeit scheitern.
Zwei Thesen werden dabei verfolgt: Der Niedergang der Demokratie ist keiner Regression geschuldet, sondern das Ergebnis der gesellschaftlichen Fortentwicklung. Das damit eingeläutete Ende der Demokratie führt auch zum Verfall der Demokratietheorie, die als akademische Disziplin anachronistisch wird.
Rezensionen
- Rezension in der ZEIT von Thomas Assheuer
- Rezension in der REPUBLIK von Daniel Binswanger
- Rezension in der FAZ von Christoph Möllers
- Rezension bei Theorieblog.de von Reinhard Mehring
- Rezension im FALTER 6/24 von Robert Misik
- Rezension bei politischebildung.at von Tamara Ehs
- Rezension Politik & Ökonomie von Matthias Ubl
- Rezension im Jahrbuch Extremismus & Demokratie (36), 473-475 von Isabelle-Christine Panreck
- Rezension für GWP Gesellschaft. Wirtschaft. Politik von Manfred G. Schmidt
- Rezension im Psychologie-Magazin
- Rezension von Frithard Scholz
- Rezension bei Ethik & Gesellschaft von Moritz Fromm
- Rezension bei Wissenschaftsdebatte.de von Wolfgang Goede
- Rezension bei kritisch-lesen.de von Thore Freitag
- Rezension bei Francia Recensio von Werner Bührer
- Rezension in Merz. Zeitschrift für Medienpädagogik von Daniel Aberl
- Rezension bei soziopolis von Dagmar Comtesse
- Rezension für pro Zukunft von Josef Hörmandinger
- Rezension für ifz. Wissenschaft für Menschen von Birgit Bahtic-Kunrath
In den Medien
- Interview im ND mit Alex Struwe
- Interview WDR5/Politikum
- Im Gespräch im Kreisky-Forum Wien mit Robert Misik
- Gespräch im TAZ Talk mit Aaron Gebler
- Interview bei SEIN UND STREIT mit Stephanie Rohde
- Diskussion bei DIE NEUEN ZWANZIGER von Stefan Schulz & Wolfgang M. Schmitt
- So langsam dämmert's. Essay in DIE ZEIT von Lenz Jacobsen
- Buchbesprechung bei SCOBEL
- Gastbeitrag für die NEW YORK TIMES
- Podcast "Demokratie in Gefahr?" der Bundeszentrale für politische Bildung
Postliberalismus?
Eine transatlantische Debatte
Die Vorherrschaft des Liberalismus scheint ihrem Ende entgegenzugehen. Angesichts sich verschärfender geopolitischer Krisen und der beschleunigten Erosion liberaler Demokratien werden in der politischen Theorie diesseits und jenseits des Atlantiks Alternativen zum Liberalismus diskutiert, die unter dem schillernden Oberbegriff des Postliberalismus zusammengefasst werden.
Der Band versammelt Beiträge von international renommierten Wissenschaftler:innen wie u. a. Thomas Biebricher, Annelien de Dijn, Patrick J. Deneen, Anton Jäger, Philip Manow, Samuel Moyn, Jan-Werner Müller, Elif Özmen, Adrian Pabst und Nadia Urbinati, die dieses neue Phänomen in den Blick nehmen. Als Beobachter, Kritikerinnen oder Befürworter solcher Alternativen fragen sie: Ist der Liberalismus noch zu retten?
In den Medien
- Sind Postliberale einfach verunsicherte Liberale? Jonas Junack im Jacobin
- Sie wollen den Liberalismus überwinden Till Schwarze-Thurm in der ZEIT
- Was kommt nach dem Liberalismus? Interview mit David Kirchner im Portal für Politikwissenschaft
- Was die Linke vom Postliberalismus lernen kann Rezension von Julia Werthmann für den FREITAG
- Muss man Postliberalismus ernst nehmen Rezension von Nils Schniederjann für ANDRUCK / Deutschlandfunk